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Grundlagen

Die MRT (=Magnet-Resonanz- bzw. Kernspin- Tomografie) hat in der Diagnostik der Epilepsie einen hohen Stellenwert. Mit ihrer Hilfe kann oftmals der Anfallsursprung bei fokaler Epilepsie mit hoher räumlicher Auflösung nachgewiesen werden. Dies ermöglicht dann eine Ziel-gerichtete chirurgische Therapie, die, bei fehlendem Ansprechen auf Medikamente, oftmals die einzige Behandlunsoption darstellt.

Allerdings ist das MRT bei ca. 30% der Patienten mit nicht-medikamentös behandelbarer Epilepsie normal. Bei diesen Patienten ist es dann besonders schwierig (oftmals sogar unmöglich), den Anfallsursprung festzustellen. Wir arbeiten daher daran, mit neuen Aufnahme- aber auch Auswertungstechniken, diese Problematik zu verbessern.


 

Voxel-basierte Auswertung

Die Voxel-basierte Morphometrie (=VBM) ermöglicht es, individuelle MRT-Bilder mit einer Gruppe gesunder Kontrollpersonen zu vergleichen. Dabei werden Regionen mit (statistisch signifikanten) Unterschieden hervorgehoben, was die Diagnostik wesentlich verbessern kann.